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Capoliveri

Capoliveri: Charmantes Küstendorf auf Elba mit mediterranem Flair

Im Südosten der Insel Elba, rund 167 Meter über dem Meeresspiegel, erhebt sich Capoliveri auf einem Hügel oberhalb der Küstenebene. Der Ort gehört zu den charakterstärksten Siedlungen der Insel und verbindet mittelalterliche Struktur mit maritimer Nähe. Schon beim ersten Rundgang wird deutlich, dass Capoliveri kein klassischer Badeort ist, sondern ein lebendiger Borgo, dessen Alltag sich zwischen engen Gassen, kleinen Plätzen und weiten Blicken über das Tyrrhenische Meer entfaltet.

Die Altstadt wirkt kompakt, beinahe geschlossen, und öffnet sich dennoch immer wieder zu Aussichtspunkten, von denen sich Buchten, Halbinseln und vorgelagerte Inseln erkennen lassen. Cafés, Werkstätten und Restaurants sind fest in das Ortsleben integriert und werden nicht ausschließlich touristisch genutzt. Gerade in den Abendstunden, wenn sich der Besucherstrom verteilt, zeigt Capoliveri seine ruhigere, konzentrierte Seite.

Capoliveri eignet sich sowohl als eigenständiges Reiseziel als auch als Ausgangspunkt für Erkundungen der gesamten Insel Elba. Die Nähe zu Stränden, ehemaligen Bergbaugebieten, Wanderwegen und kulturellen Stätten macht den Ort besonders vielseitig. Wer Capoliveri besucht, erlebt Elba nicht nur als Badeinsel, sondern als historisch gewachsenen Kultur- und Naturraum.

Geschichte und historischer Kontext

Die Ursprünge Capoliveris reichen bis in die Antike zurück. Archäologische Funde belegen etruskische und römische Präsenz, während der heutige Ortskern im Mittelalter entstand. Aufgrund seiner erhöhten Lage spielte Capoliveri eine strategische Rolle bei der Kontrolle der Küstenlinie und des Hinterlands. Über Jahrhunderte hinweg wechselte die politische Zugehörigkeit, unter anderem zwischen Pisa und dem Großherzogtum Toskana.

Besonders prägend war der Eisenerzbergbau, der das Gebiet rund um den Monte Calamita über viele Jahrhunderte bestimmte. Abbauanlagen, Wege und Halden hinterließen sichtbare Spuren, die bis heute das Landschaftsbild prägen. Erst im 20. Jahrhundert verlagerte sich der wirtschaftliche Schwerpunkt zunehmend in Richtung Tourismus. Anders als viele Orte bewahrte Capoliveri dabei seine historische Struktur und entwickelte sich behutsam weiter.

Architektonische und landschaftliche Besonderheiten

Capoliveri ist ein klassischer Höhenort mit radial angeordneten Gassen, die sich um zentrale Plätze gruppieren. Der historische Kern gliedert sich in vier traditionelle Viertel – Fosso, Torre, Fortezza und Baluardo –, die jeweils eigene räumliche Charaktere aufweisen. Natursteinfassaden, Treppen, kleine Loggien und Durchgänge bestimmen das Bild und folgen funktionalen Prinzipien, angepasst an Hanglage und Verteidigungsanforderungen.

Landschaftlich liegt Capoliveri an einer Schnittstelle zwischen bewaldeten Hügeln, ehemaligem Bergbaugebiet und Küstenlandschaft. Der Monte Calamita gehört heute zum Parco Nazionale dell’Arcipelago Toscano und verbindet industrielle Geschichte mit mediterraner Vegetation. Die Nähe zu zahlreichen Buchten ermöglicht kurze Wege zwischen Ortskern und Meer.

Bilder sagen mehr als Worte - Impressionen aus Capoliveri

Unterkünfte in Capoliveri  

Capoliveri bietet überschaubare, gut integrierte Unterkünfte ohne großflächige Hotelanlagen.

Am Strand von Naregno befindet sich das Hotel Villa Rodriguez, eingebettet in mediterrane Vegetation mit direktem Strandzugang.
Adresse: Località Naregno, 57031 Capoliveri (LI) | Kategorie: 3-Sterne
Buchbar über: Booking.com

Die Le Acacie Hotel & Residence kombiniert Hotelzimmer und Apartments und eignet sich besonders für längere Aufenthalte und Familien.
Adresse: Località Naregno, 57031 Capoliveri (LI)
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Wo findet man Capoliveri genau auf der Karte ?

Hauptattraktionen und Highlights in Capoliveri 

Capoliveri überzeugt durch das Zusammenspiel aus historischem Ortskern, kulturellen Spuren des Bergbaus und unmittelbarer Meeresnähe. Die Attraktionen verteilen sich sowohl im Zentrum als auch im umliegenden Gebiet.

Sehenswertes in Capoliveri auf einen Blick

Altstadt von Capoliveri
Der historische Ortskern bildet das Herz des Ortes. Enge Gassen, kleine Plätze und immer wieder geöffnete Blickachsen auf das Meer prägen den Rundgang. Besonders abends entsteht eine dichte, lebendige Atmosphäre.


Piazza Matteotti
Der zentrale Platz fungiert als Treffpunkt und Orientierungspunkt. Cafés und kleine Geschäfte rahmen ihn, ohne ihn zu dominieren, und machen ihn zum natürlichen Ausgangspunkt für Erkundungen.

Santuario della Madonna delle Grazie
Etwas außerhalb des Zentrums gelegen, verbindet diese Wallfahrtskirche religiöse Tradition mit ruhiger Lage. Der Zugang ist kostenfrei, Öffnungszeiten variieren saisonal (Stand: 2026).

Monte Calamita
Das ehemalige Bergbaugebiet südlich des Ortes ist heute ein weitläufiges Natur- und Wanderareal. Aussichtspunkte eröffnen Blicke bis zur Insel Montecristo. Der Zugang ist frei.

Museo del Mare
Das kleine Museum dokumentiert die maritime Geschichte Elbas und den Bezug Capoliveris zum Meer. Eintritt moderat, Öffnungszeiten saisonabhängig.

Bergbaupfade von Capoliveri
Thematische Wege erschließen die Geschichte des Erzabbaus. Informationstafeln erläutern geologische und historische Zusammenhänge.


Aussichtspunkte oberhalb des Ortes

Mehrere Punkte entlang der Zufahrtsstraßen ermöglichen Panoramablicke über Küste und Inselinneres.

Strände im Gemeindegebiet

Zu den bekanntesten zählen Innamorata, Barabarca, Zuccale, Pareti, Morcone, Naregno und Lacona, die sich deutlich in Charakter und Infrastruktur unterscheiden.

Welche Veranstaltungen gibt es in Capoliveri für mich ?

Capoliveri bietet verschiedene Veranstaltungen und Festivals im Laufe des Jahres. Hier sind einige interessante Veranstaltungen, die in Capoliveri stattfinden können:

  1. Festa dell'Innamorata: Dieses traditionelle Fest findet im August statt und ehrt die Legende der Innamorata, einer jungen Frau, die in einer Höhle am Strand von Innamorata lebte. Während des Festes gibt es musikalische Darbietungen, kulturelle Veranstaltungen und ein großes Feuerwerk am Strand.

  2. Capoliveri Legend Cup: Dieses Mountainbike-Rennen zieht jedes Jahr im September viele Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Es bietet verschiedene Strecken für alle Schwierigkeitsgrade und ist sowohl für Profis als auch für Amateure geeignet.

  3. Sagra del Pesce: Dieses Fest findet im Sommer statt und ist ein kulinarisches Highlight. Es feiert die lokale Fischerei und bietet eine Vielzahl von Fischgerichten, die von den lokalen Restaurants zubereitet werden. Es ist eine großartige Gelegenheit, die lokale Küche zu probieren und an den festlichen Aktivitäten teilzunehmen.

  4. Festività di San Rocco: Dieses religiöse Fest findet im August statt und ehrt den Schutzheiligen San Rocco. Es beinhaltet eine Prozession, religiöse Zeremonien und kulturelle Veranstaltungen, bei denen die lokale Gemeinschaft zusammenkommt.

  5. Notte Bianca: Die "Weiße Nacht" ist eine Veranstaltung, bei der die Geschäfte, Restaurants und Bars bis spät in die Nacht geöffnet bleiben. Es gibt Live-Musik, Straßenkünstler und verschiedene Aktivitäten, die die Straßen von Capoliveri zum Leben erwecken.

  6. Festival del Cinema all'Aperto: Dieses Open-Air-Filmfestival findet im Sommer statt und zeigt eine Auswahl an internationalen Filmen. Die Filme werden auf einer großen Leinwand im Freien gezeigt und ziehen Filmbegeisterte aus der ganzen Region an.

Was gibt es in der Umgebung Capoliveri zu entdecken & zu sehen ?

Die Lage von Capoliveri macht den Ort zu einem idealen Ausgangspunkt, um sehr unterschiedliche Facetten der Insel Elba kennenzulernen. Innerhalb kurzer Fahrzeiten wechseln sich historische Hafenstädte, naturbelassene Strände, ehemalige Bergbaulandschaften und geschützte Naturräume ab. Gerade diese Vielfalt unterscheidet Capoliveri von stärker auf einen einzigen Schwerpunkt ausgerichteten Urlaubsorten.

Porto Azzurro – Hafenleben und Festungsblick

Nur etwa fünf Kilometer östlich liegt Porto Azzurro, einer der lebendigsten Orte der Insel. Der Hafen bildet das Zentrum des Ortslebens, gesäumt von Cafés, Restaurants und kleinen Geschäften. Oberhalb des Ortes erhebt sich die Fortezza di San Giacomo, die ursprünglich als Verteidigungsanlage diente und heute das Stadtbild prägt. Porto Azzurro eignet sich besonders für einen abendlichen Besuch, wenn sich das Leben auf die Promenade verlagert.

Portoferraio – Geschichte und napoleonisches Erbe

Rund 25 Kilometer nordwestlich befindet sich Portoferraio, die größte Stadt der Insel und zugleich ihr historisches Zentrum. Die von Cosimo I. de’ Medici errichteten Befestigungsanlagen umschließen eine Altstadt mit Museen, Kirchen und Aussichtspunkten. Bedeutend sind die napoleonischen Residenzen, die an Napoleons Exilzeit auf Elba erinnern. Ein Besuch Portoferraios ergänzt Capoliveri um eine stärker städtische Perspektive.

Lacona und Cavoli – Strände mit unterschiedlichem Charakter

Westlich von Capoliveri liegen die Strände von Lacona und Cavoli, die zu den bekanntesten Badeorten Elbas zählen. Lacona zeichnet sich durch eine breite Sandbucht und eine flach abfallende Küste aus, was den Strand besonders familienfreundlich macht. Cavoli hingegen ist stärker von Felsen eingerahmt, bietet klares Wasser und wird häufig von Tagesgästen besucht. Beide Orte sind in etwa 15 bis 20 Kilometern erreichbar.

Parco Nazionale dell’Arcipelago Toscano – Naturraum von europäischer Bedeutung

Große Teile der Insel Elba gehören zum Parco Nazionale dell’Arcipelago Toscano, einem der größten Meeresschutzgebiete Europas. Rund um Capoliveri verlaufen Wanderwege, die durch Macchia, ehemalige Bergbauareale und Küstenabschnitte führen. Der Nationalpark schützt sowohl terrestrische als auch marine Lebensräume und eignet sich für Wanderungen, Naturbeobachtungen und ruhige Strandabschnitte abseits stärker frequentierter Zonen.

Rio Marina – Bergbaugeschichte am Meer

Etwa 15 Kilometer nordöstlich liegt Rio Marina, ein Ort, dessen Geschichte eng mit dem Eisenerzabbau verbunden ist. Das Mineralienmuseum dokumentiert die geologische Besonderheit Elbas, während der kleine Hafen und die farbigen Häuser dem Ort eine eigenständige Atmosphäre verleihen. Rio Marina bietet einen guten Einblick in die industrielle Vergangenheit der Insel, die Capoliveri landschaftlich geprägt hat.

Insel Pianosa – streng geschütztes Naturgebiet

Von Portoferraio aus ist die Pianosa per Boot erreichbar. Die Insel gehört ebenfalls zum Nationalpark und darf nur im Rahmen geführter Touren besucht werden. Flache Landschaften, kristallklares Wasser und eine außergewöhnlich hohe Artenvielfalt prägen Pianosa. Der Ausflug eignet sich besonders für Reisende, die Naturerlebnisse mit klaren Schutzkonzepten verbinden möchten.

Capo Stella und Golfo di Stella – Landschaft zwischen Fels und Meer

Südlich von Capoliveri erstreckt sich der Golfo di Stella, eingerahmt von felsigen Vorsprüngen und kleinen Buchten. Capo Stella bietet mehrere Aussichtspunkte, von denen sich das Zusammenspiel aus Meer, Küste und Inselinnerem überblicken lässt. Die Region eignet sich für kurze Wanderungen, Schnorchelausflüge und ruhige Strandbesuche.

Sant’Ilario und das Inselinnere

Wer Elba jenseits der Küste kennenlernen möchte, erreicht in rund 30 Minuten das Bergdorf Sant’Ilario. Der Ort liegt erhöht und vermittelt einen Eindruck vom traditionellen Leben im Inselinneren. Olivenhaine, kleine Plätze und schlichte Architektur prägen das Bild und bilden einen ruhigen Kontrast zu den Küstenorten.

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