
Luccas Stadtbild ist geprägt von einem dichten Geflecht schmaler Gassen, aufgelockert durch Plätze mit antiken oder mittelalterlichen Ursprüngen. Auffällig ist die hohe Zahl romanischer Kirchen, deren Fassaden und Innenräume den Reichtum vergangener Jahrhunderte widerspiegeln. Türme wie der Guinigi-Turm erinnern an die Zeit rivalisierender Familien, die ihren Status in die Höhe bauten.
Die Stadtmauer bildet heute einen grünen Ringpark mit Alleen, Bastionen und Aussichtspunkten. Sie fungiert als verbindendes Element zwischen Stadt und Landschaft und erlaubt eine Perspektive, die das innere Gefüge Luccas besonders gut erfahrbar macht. Innerhalb der Mauern herrscht eine seltene Balance zwischen Wohnraum, Handel und öffentlichem Leben.
Die Ursprünge Luccas reichen bis in die römische Antike zurück. Das antike Straßennetz ist im heutigen Stadtgrundriss noch klar erkennbar. Im frühen Mittelalter gewann Lucca als Etappenort an der Via Francigena an Bedeutung, einer der wichtigsten Pilger- und Handelsrouten Europas. Zwischen dem 11. und 13. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem Zentrum für Seidenverarbeitung und Finanzwesen, was beträchtlichen Reichtum und politische Eigenständigkeit ermöglichte.
Während viele toskanische Städte früh unter die Vorherrschaft Florenz’ gerieten, behauptete Lucca über Jahrhunderte ihre Rolle als Republik. Diese Unabhängigkeit schlug sich in einer zurückhaltenden, aber selbstbewussten Stadtplanung nieder. Der Bau der monumentalen Stadtmauern zwischen 1504 und 1645 war weniger militärisch motiviert als repräsentativ und städtebaulich. Erst die napoleonische Zeit beendete die politische Autonomie, doch Lucca bewahrte seine urbane Struktur nahezu unverändert. Diese historische Kontinuität ist bis heute eines der stärksten Alleinstellungsmerkmale der Stadt.
Die besonderen Qualitäten Luccas liegen weniger in einzelnen spektakulären Bauwerken als im Zusammenspiel seiner historischen Strukturen. Die Stadt lässt sich als zusammenhängender Raum erleben, in dem Wege, Plätze und Gebäude logisch aufeinander reagieren. Der Rundgang auf der Stadtmauer bildet dabei den natürlichen Einstieg. Von hier aus wird die Geschlossenheit der Altstadt sichtbar, ebenso wie der bewusste Verzicht auf monumentale Achsen. Die Mauern fungieren nicht nur als historische Grenze, sondern als verbindendes Element zwischen Stadt und Landschaft.
Innerhalb der Mauern entfaltet sich Lucca über eine Abfolge von Plätzen, deren Formen oft auf antike oder mittelalterliche Ursprünge zurückgehen. Besonders prägend ist dabei die Piazza dell’Anfiteatro, deren elliptische Struktur den römischen Ursprung bis heute lesbar macht. Anders als klassische Plätze der Renaissance wirkt sie nicht repräsentativ, sondern organisch gewachsen und alltagsnah. Cafés, Wohnungen und Geschäfte bilden einen lebendigen Rahmen, der historische Substanz und heutige Nutzung miteinander verbindet.
Ein zentrales architektonisches Gegengewicht bilden die zahlreichen Kirchen, die das Stadtbild prägen. Der Dom San Martino steht exemplarisch für die religiöse und künstlerische Bedeutung Luccas im Mittelalter. Seine Ausstattung verbindet Skulptur, Malerei und sakrale Symbolik zu einem geschlossenen Ensemble. Ergänzt wird dieses Bild durch Kirchen wie San Frediano oder San Michele in Foro, deren Fassaden und Innenräume unterschiedliche Epochen widerspiegeln und die religiöse Kontinuität der Stadt sichtbar machen.
Vertikale Akzente setzen die erhaltenen Türme, allen voran der Torre Guinigi. Der Aufstieg führt nicht nur zu einem Aussichtspunkt, sondern verdeutlicht die soziale Geschichte der Stadt. Türme dienten einst als Statussymbole wohlhabender Familien und bestimmten die Silhouette Luccas. Der Dachgarten des Guinigi-Turms ist ein bewusstes Zeichen für den Anspruch, Natur und Stadt zu verbinden – ein Motiv, das sich auch im heutigen Stadtbild wiederfindet.
Ergänzt werden diese Highlights durch das alltägliche Leben entlang der Via Fillungo und der angrenzenden Straßen. Hier zeigt sich Lucca als funktionierende Stadt mit Handel, Gastronomie und Wohnraum. Diese Mischung aus Geschichte, Nutzung und Maßstab macht den besonderen Reiz Luccas aus und erklärt, warum die Stadt weniger überwältigt als vielmehr dauerhaft wirkt.
Stadtmauer von Lucca Die monumentale Stadtmauer aus dem 16. und 17. Jahrhundert umschließt die Altstadt vollständig auf rund vier Kilometern Länge. Anders als klassische Verteidigungsanlagen wurde sie nie zerstört oder modern überformt. Heute dient sie als öffentlicher Park mit breiten Wegen, Baumalleen und Aussichtspunkten. Der Zugang ist kostenfrei, Spaziergänge und Radtouren sind jederzeit möglich, Stand: 2026.
Piazza dell’Anfiteatro Der ovale Platz folgt exakt dem Grundriss eines römischen Amphitheaters aus dem 2. Jahrhundert n. Chr. Die mittelalterliche Bebauung integrierte die antiken Strukturen direkt in Wohn- und Geschäftshäuser. Heute ist die Piazza autofrei und zählt zu den lebendigsten Orten der Altstadt, besonders in den Morgen- und Abendstunden.
Duomo di San Martino Die Kathedrale von Lucca wurde im 11. Jahrhundert errichtet und später erweitert. Sie vereint romanische und gotische Elemente und beherbergt mit dem Volto Santo eines der bedeutendsten religiösen Kunstwerke der Stadt. Ebenfalls sehenswert ist das Grabmal der Ilaria del Carretto. Eintrittspflichtig, Stand: 2026.
Torre Guinigi Der mittelalterliche Turm aus dem 14. Jahrhundert ist einzigartig durch seinen Dachgarten mit ausgewachsenen Steineichen. Der Aufstieg über mehr als 200 Stufen eröffnet einen weiten Blick über Dächer, Türme und das Umland. Eintritt erforderlich, wetterabhängig geöffnet.
Basilica di San Frediano Diese romanische Kirche zählt zu den ältesten Sakralbauten der Stadt. Das großflächige Fassadenmosaik mit Christusdarstellung prägt das Stadtbild. Der Innenraum bewahrt frühmittelalterliche Elemente und vermittelt eine ruhige, kontemplative Atmosphäre. Eintrittspflichtig, Stand: 2026.
Piazza San Michele Der Platz liegt auf dem ehemaligen römischen Forum und bildet einen zentralen Orientierungspunkt der Altstadt. Die Kirche San Michele in Foro erhebt sich auf einer erhöhten Plattform und beeindruckt mit einer reich gegliederten Fassade aus dem 11. Jahrhundert.
Piazza Napoleone Dieser großzügige Platz entstand im frühen 19. Jahrhundert während der napoleonischen Zeit. Er bildet das politische und kulturelle Zentrum der neueren Stadtgeschichte und wird von bedeutenden Bauwerken wie dem Palazzo Ducale und dem Teatro del Giglio eingerahmt. Regelmäßig finden hier Veranstaltungen und Konzerte statt.
Palazzo Ducale Der Palazzo Ducale war über Jahrhunderte Sitz der politischen Macht Luccas. Heute beherbergt er Verwaltungsräume und ist teilweise zugänglich. Der Bau verdeutlicht die Bedeutung Luccas als eigenständige Republik und späteres Herzogtum.
Palazzo Pfanner Der barocke Stadtpalast aus dem 17. Jahrhundert ist besonders für seinen formal angelegten Garten bekannt, der zu den eindrucksvollsten historischen Gärten innerhalb der Stadtmauern zählt. Teile des Palastes sind museal zugänglich. Eintrittspflichtig, Stand: 2026.
Museo Nazionale di Palazzo Mansi Dieses Museum befindet sich in einem Adelspalast aus dem 17. Jahrhundert und zeigt Kunstwerke, Möbel und Textilien aus mehreren Jahrhunderten. Es vermittelt einen anschaulichen Eindruck vom Leben der lucchesischen Oberschicht. Eintrittspflichtig, Stand: 2026.
Orto Botanico di Lucca Der botanische Garten liegt innerhalb der Stadtmauer und wurde im 19. Jahrhundert angelegt. Er beherbergt eine vielfältige Sammlung einheimischer und exotischer Pflanzen und bietet einen ruhigen Rückzugsort abseits der Hauptwege. Eintrittspflichtig, Stand: 2026. Casa
Natale di Giacomo Puccini Das Geburtshaus des Komponisten Giacomo Puccini ist heute ein Museum, das Leben und Werk des Musikers dokumentiert. Originaldokumente, Instrumente und persönliche Gegenstände machen den Besuch besonders für Kultur- und Musikinteressierte lohnend. Eintrittspflichtig, Stand: 2026.
Frühjahr und Herbst bieten angenehme Temperaturen für Stadtbesichtigungen. Im Sommer bleibt Lucca dank schattiger Gassen erträglich, wird jedoch gut besucht. Ein Spaziergang auf der Mauer in den frühen Morgenstunden oder am Abend zeigt die Stadt von ihrer ruhigsten Seite.
Die Gastronomie Luccas ist nicht auf Effekte ausgelegt, sondern auf Beständigkeit. Viele der am besten bewerteten Restaurants der Stadt sind seit Jahrzehnten etabliert und werden überwiegend von Einheimischen besucht.
Buca di Sant’Antonio Dieses traditionsreiche Restaurant gehört seit Jahren zu den bestbewerteten Adressen Luccas auf Tripadvisor und wird zusätzlich im MICHELIN Guide empfohlen. Die Küche arbeitet stark produktorientiert und bietet eine umfangreiche Auswahl klassischer lucchesischer Gerichte. Neben Fleisch- und Pastaspezialitäten finden sich zahlreiche vegetarische Optionen, etwa Suppen auf Dinkelbasis oder Gemüsegerichte der Saison. Die Atmosphäre ist historisch geprägt, Reservierung wird dringend empfohlen.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | MICHELIN Guide Empfehlung | Vegetarisch: ja
Trattoria da Giulio in Pelleria Eine der authentischsten Trattorien der Altstadt, regelmäßig sehr hoch bewertet auf Tripadvisor. Die Küche ist klar regional ausgerichtet, mit Fokus auf Tordelli Lucchesi, Suppen und einfache Fleischgerichte. Vegetarische Varianten traditioneller Rezepte sind fester Bestandteil der Karte. Das Lokal gilt als besonders zuverlässig für konstante Qualität ohne touristische Ausrichtung.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Osteria Da Pasquale Ein kleines, unscheinbares Lokal, das auf Tripadvisor auffällig konstant sehr gute Bewertungen erhält. Die Speisekarte ist überschaubar und orientiert sich stark an saisonalen Produkten. Gemüsegerichte, einfache Pasta und regionale Klassiker stehen im Vordergrund. Besonders geschätzt wird der ruhige, unaufgeregte Stil der Küche.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Ristorante Giglio Diese Adresse steht für gehobene Küche in Lucca und wurde historisch mit einem Michelin-Stern ausgezeichnet. Aktuell ist Giglio ohne Stern, wird jedoch weiterhin im MICHELIN Guide geführt. Tripadvisor-Bewertungen bestätigen die Qualität der Küche, die klassische toskanische Gerichte modern interpretiert. Vegetarische Menüs sind verfügbar, Reservierung empfohlen.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | MICHELIN Guide | Vegetarisch: ja
Cantine Bernardini Eine Kombination aus Weinbar und Restaurant, sehr gut bewertet auf Tripadvisor. Die Küche setzt auf regionale Produkte in kleiner, wechselnder Auswahl. Ideal für Gäste, die Wein und Küche gemeinsam erleben möchten. Vegetarische Gerichte sind vorhanden, oft in Form von kleinen Tellern und Vorspeisen.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Sotto Sotto Ein modernes, dennoch regional verankertes Restaurant, das besonders bei jüngeren Gästen und Einheimischen beliebt ist. Tripadvisor-Bewertungen heben die Qualität der Zutaten und die zeitgemäße Interpretation klassischer Gerichte hervor. Vegetarische Optionen sind fest integriert. Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Antica Macelleria e Ciberia Pucci Eine besondere Adresse zwischen Metzgerei und Küche, die auf Tripadvisor für ihre Qualität und Authentizität geschätzt wird. Neben Fleischspezialitäten werden auch vegetarische Gerichte angeboten, etwa Gemüseplatten und regionale Beilagen. Eher unkompliziert, aber kulinarisch relevant.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Pasticceria Taddeucci Für süße Spezialitäten ist diese historische Bäckerei unverzichtbar. Tripadvisor bestätigt konstant hohe Bewertungen für das traditionelle Buccellato, das typische lucchesische Hefebrot. Kein Restaurant im klassischen Sinn, aber kulinarisch identitätsstiftend.
Tripadvisor: ≥ 4,5 | Vegetarisch: ja
Lucca bietet innerhalb der Stadtmauern eine außergewöhnlich hohe Dichte an historischen Residenzen, Boutiquehotels und stilvollen Gästehäusern. Ergänzt wird dieses Angebot durch hochwertige Villen, Agriturismi und Relais im unmittelbaren Umland. Gerade für Reisende mit gehobenem Anspruch entsteht hier eine interessante Kombination aus kultureller Nähe zur Altstadt und ruhiger, landschaftlich geprägter Lage.
Hotel Ilaria Direkt an der östlichen Stadtmauer gelegen, zählt dieses Vier-Sterne-Hotel zu den etabliertesten Adressen Luccas. Historische Gebäudestrukturen verbinden sich mit zeitgemäßem Komfort. Die Lage ermöglicht einen schnellen Zugang zur Altstadt bei gleichzeitig ruhigem Umfeld.
Kategorie: 4-Sterne-Hotel
Adresse: Via del Fosso 26, Lucca | Lage: Stadtmauer
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Hotel Palazzo Alexander Ein restaurierter Stadtpalast nahe der Piazza Santa Maria, der historischen Charakter mit diskretem Luxus verbindet. Die individuell gestalteten Zimmer richten sich an kulturinteressierte Gäste, die Wert auf Atmosphäre legen.
Kategorie: Boutique-Hotel
Adresse: Via Santa Giustina 48, Lucca | Lage: Altstadt
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Alla Corte degli Angeli Dieses kleine Boutiquehotel befindet sich in einem ehemaligen Klostergebäude im Herzen der Altstadt. Fresken, Gewölbedecken und eine ruhige Innenhoflage prägen den Aufenthalt.
Kategorie: Boutique-Hotel | Lage: Altstadt
Adresse: Via degli Angeli 23, Lucca
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Villa Guinigi – Dimora di Epoca Exclusive Residence & Pool Eine der exklusivsten Unterkünfte im erweiterten Stadtgebiet. Die historische Villa verbindet aristokratische Architektur mit modernen Suiten und Poolanlage. Ideal für Gäste, die Privatsphäre und Komfort schätzen.
Kategorie: Dimora Storica / Luxury Residence
Adresse: Via di Tiglio 126, Lucca | Lage: ca. 2 km vom Zentrum
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Palazzo Rocchi – Residenza d’Epoca Diese historische Residenz im Altstadtbereich bietet großzügige Zimmer in klassischem Ambiente. Der Fokus liegt auf Raum, Ruhe und historischer Substanz.
Kategorie: Residenza d’Epoca
Adresse: Via del Moro 41, Lucca | Lage: Altstadt
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Villa Rossi – Residenze d’Epoca Ein elegantes Anwesen nahe der Stadtmauer, das klassische Villenarchitektur mit zeitgemäßer Nutzung verbindet. Besonders beliebt bei Paaren und Gästen mit längerem Aufenthalt.
Kategorie: Historische Villa
Adresse: Viale Giusti 13, Lucca | Lage: Stadtgebiet
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Luxury Corte di Re Artù Eine hochwertige, ruhig gelegene Unterkunft mit starkem Fokus auf Design, Privatsphäre und Komfort. Die Residenz richtet sich an Gäste, die Lucca als kulturelle Basis nutzen möchten.
Kategorie: Luxury Guesthouse
Adresse: Via di Corte Re Artù, Lucca | Lage: Stadtrand
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Lucca Charm Ein kleines, sehr stilvolles Boutique-B&B innerhalb der Stadtmauern. Die Unterkunft überzeugt durch reduzierte Gestaltung und persönliche Atmosphäre.
Kategorie: Boutique-B&B
Adresse: Via Roma 14, Lucca | Lage: Altstadt
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Villa Fedora – Luxury Suites Diese moderne Villa mit wenigen, hochwertig ausgestatteten Suiten bietet ein ruhiges Umfeld mit Pool und Garten. Besonders geeignet für Paare und Design-affine Gäste.
Kategorie: Luxury Suites
Adresse: Via di Mastiano, Lucca | Lage: Hügel nordwestlich von Lucca
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Villa Corte degli Dei Ein exklusives Anwesen in naturnaher Umgebung, das klassischen Villenstil mit luxuriöser Ausstattung verbindet. Ideal für Gäste, die Lucca mit Rückzug kombinieren möchten.
Kategorie: Luxusvilla
Adresse: Umgebung Lucca | Lage: ca. 10–12 km
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Hotel Hambros – Il Parco in Villa Banchieri Ein traditionsreiches Vier-Sterne-Hotel in einer historischen Villa mit großem Park. Die Unterkunft verbindet klassischen Hotelservice mit landschaftlicher Ruhe.
Kategorie: 4-Sterne-Villa-Hotel | Lage: ca. 4 km vom Zentrum
Adresse: Via Pesciatina 197, Lucca
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Castello dei Templari Eine außergewöhnliche Unterkunft in historischer Bausubstanz mit thematischem Bezug zu mittelalterlicher Architektur. Die Anlage bietet ein besonderes Erlebnis für Gäste mit Interesse an Geschichte.
Kategorie: Historisches Anwesen
Adresse: Umland von Lucca | ländlich, ca. 15 km
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Agriturismo Ai Linchi Ein klassischer Agriturismo in Hanglage mit Blick auf die Hügel der Lucchesia. Olivenhaine, einfache Architektur und authentisches Landleben prägen den Aufenthalt.
Kategorie: Agriturismo | Lage: ca. 6 km
Adresse: Via della Pieve Santo Stefano, Lucca
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Pisa und der Campo dei Miracoli (ca. 20 km südwestlich) Pisa bildet den bekanntesten kulturellen Kontrast zu Lucca. Der Campo dei Miracoli mit Dom, Baptisterium und dem Schiefen Turm zählt zum UNESCO-Welterbe und zeigt die Monumentalität der pisanischen Romanik. Der Ausflug lässt sich bequem per Bahn oder Auto organisieren und eignet sich ideal als Halbtagesprogramm. Während Pisa stark auf einzelne Wahrzeichen fokussiert ist, ergänzt es Lucca um eine andere Form städtischer Repräsentation.
Versilia mit Viareggio und Forte dei Marmi (25–30 km westlich) Die Versilia bildet den maritimen Gegenpol zur ummauerten Stadt. Viareggio ist bekannt für seine historische Strandpromenade und den traditionsreichen Karneval, während Forte dei Marmi für elegante Villen, Pinienhaine und lange Sandstrände steht. Die Küste eignet sich sowohl für einen Tagesausflug als auch für eine Kombination aus Stadt- und Badeaufenthalt.
Garfagnana (ab ca. 30 km nördlich) Nördlich von Lucca öffnet sich mit der Garfagnana eine deutlich ursprünglichere Landschaft. Wälder, Flusstäler und kleine Dörfer prägen das Bild. Die Region ist ideal für Wanderungen, Naturerkundungen und den Zugang zu einer einfachen, bergbäuerlichen Küche. Im Vergleich zur Ebene um Lucca zeigt sich hier eine rauere, weniger touristische Toskana.
Barga (ca. 35 km nördlich) Barga gilt als eine der schönsten Kleinstädte der nördlichen Toskana. Die Altstadt liegt auf einem Hügel und wird vom Dom San Cristoforo überragt. Kunst, Musiktradition und ein weiter Blick über das Serchio-Tal machen den Ort zu einem kulturellen Fixpunkt innerhalb der Garfagnana. Ein Besuch lässt sich gut mit landschaftlichen Erkundungen verbinden.
Collodi und Castello di Collodi (ca. 15 km östlich) Collodi ist untrennbar mit der Figur Pinocchio verbunden. Neben dem bekannten Pinocchio-Park bietet das Castello di Collodi einen historischen Kern mit terrassierten Gärten und mittelalterlicher Architektur. Der Ort verbindet Literaturgeschichte mit Landschaft und eignet sich besonders für Familien und kulturhistorisch Interessierte.
Pescia (ca. 18 km östlich) Pescia liegt zwischen Ebene und Hügeln und ist traditionell für Blumen- und Pflanzenzucht bekannt. Die Altstadt, das Papiermuseum und die Nähe zur Val di Nievole machen den Ort zu einem vielseitigen Ausflugsziel. Kulinarisch spiegelt Pescia eine bodenständige Küche wider, die stark vom Umland geprägt ist.
Montecarlo bei Lucca (ca. 12 km südlich) Montecarlo ist ein kleines, befestigtes Dorf, umgeben von Weinbergen. Der kompakte historische Kern lässt sich gut zu Fuß erkunden. Weinverkostungen im Umland ergänzen den Besuch und machen Montecarlo zu einem lohnenden Ziel für einen kurzen Abstecher.
Villa Reale di Marlia (ca. 8 km nordöstlich) Die Villa Reale di Marlia zählt zu den bedeutendsten Villenanlagen der Region. Der weitläufige Park vereint formale Gärten, landschaftliche Partien und thematische Gartenräume. Die Anlage war zeitweise Residenz von Elisa Bonaparte und vermittelt einen tiefen Einblick in das höfische Leben des 18. und 19. Jahrhunderts.
Villa Torrigiani (ca. 10 km östlich) Villa Torrigiani beeindruckt durch ihre barocke Fassade und streng symmetrisch angelegte Gärten mit Wasserspielen. Sie gilt als eines der repräsentativsten Beispiele barocker Villenarchitektur im Raum Lucca und verdeutlicht den Repräsentationsanspruch des lucchesischen Adels.
Villa Mansi (ca. 11 km nordöstlich) Villa Mansi liegt eingebettet in einen weitläufigen Park und zeigt klassizistische Architektur in ländlicher Umgebung. Die Anlage verdeutlicht die Verbindung von Rückzug, Landschaft und aristokratischer Selbstdarstellung, die für die Villen der Lucchesia typisch ist.
Villa Grabau (ca. 9 km nordöstlich) Auf den Fundamenten eines mittelalterlichen Klosters errichtet, verbindet Villa Grabau verschiedene architektonische Epochen. Der landschaftlich gestaltete Garten wirkt bewusst weniger formal und dient heute häufig als Ort kultureller Veranstaltungen und Konzerte.
Villa Oliva (ca. 7 km nördlich) Villa Oliva war im 19. Jahrhundert Treffpunkt des europäischen Adels. Architektur und Park spiegeln die gesellschaftliche Bedeutung des Anwesens wider. Heute wird die Villa überwiegend für Veranstaltungen genutzt, Teile des Gartens sind zugänglich.
Villa Bernardini (ca. 13 km östlich) Villa Bernardini zählt zu den vollständigsten barocken Villenanlagen der Region. Axial angelegte Gärten, Wasserspiele und original erhaltene Innenräume erlauben einen seltenen Einblick in das höfische Leben des 17. Jahrhunderts.
Lucca überzeugt durch Geschlossenheit, Ruhe und historische Tiefe. Die Stadt eignet sich besonders für Reisende, die die Toskana jenseits großer Besucherströme erleben möchten. Architektur, Geschichte und Alltag verbinden sich hier zu einem stimmigen Stadterlebnis mit nachhaltigem Eindruck.
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