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Marina di Pisa Strand

Marina di Pisa: Küstenort zwischen Arnomündung, Stränden und Bud‑Spencer‑Kulisse

Wenn Reisende von Pisa ans Meer fahren, endet die Straße oft ganz selbstverständlich in Marina di Pisa. Der kleine Küstenort wirkt auf den ersten Blick unscheinbar: eine Uferpromenade, dazwischen Strandbäder, Felsen, Kiesbuchten sowie helle Jugendstilvillen mit Blick auf das Tyrrhenische Meer. Wer länger bleibt, merkt schnell, dass Marina di Pisa deutlich mehr ist als nur ein „Meer-Anhang“ der Stadt Pisa.

Das Licht über dem Meer verändert sich im Tageslauf ständig. Morgens liegen die Boote im Hafen in einem matten Blau, mittags glitzern die Wellen in der Mittagssonne, und abends färben warmes Orange und Violett den Himmel hinter den Felsinseln im Wasser. Dazu kommt die besondere Lage an der Mündung des Arno, die Mischung aus Badeort, Flusslandschaft und Segelhafen sowie eine für Italienfans überraschende Rolle als Kulisse für Bud‑Spencer‑Filme.

Geschichte und Entwicklung von Marina di Pisa

Marina di Pisa gehört zur Gemeinde Pisa und liegt rund zwölf Kilometer westlich vom berühmten Schiefen Turm. Seine Entwicklung zum Badeort begann im 19. Jahrhundert, als wohlhabende Familien aus Pisa ein Refugium am Meer suchten. Entlang der Küste entstanden elegante Villen, viele davon im damals modernen Jugendstil, sowie erste Pensionen und „bagni“, die den Zugang zum Meer organisierten.

Ein historisch bedeutender Schritt war die Verlegung der Arnomündung im Jahr 1606, die den Flussverlauf und damit die Geomorphologie der Mündung dauerhaft veränderte. Die heutige Bocca d’Arno – dort, wo der Arno ins Tyrrhenische Meer fließt – prägt das Ortsbild bis in die Gegenwart.

Im frühen 20. Jahrhundert kam eine industrielle Komponente hinzu: Am Rand von Marina di Pisa entstanden Anlagen, in denen unter anderem Wasserflugzeuge gebaut wurden. Diese wenig bekannte Episode verbindet die Stadtgeschichte von Pisa mit dem Aufstieg der Luftfahrt.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich der Ort zunehmend zu einem modernen Badeziel. Strandbäder wurden ausgebaut, die Promenade gewann an Bedeutung, und neue Lokale kamen hinzu. Gleichzeitig bedrohte Erosion die Küste. Massive Wellenbrecher und vorgelagerte Felsinseln wurden errichtet, um Strand und Häuser zu schützen – bis heute ein prägendes Element der Silhouette von Marina di Pisa.

Strände, Küstenlandschaft und Bocca d’Arno

Die Küste von Marina di Pisa präsentiert sich auf kurzer Distanz erstaunlich abwechslungsreich. Direkt vor dem Ortskern liegen kleine Kiesbuchten, felsige Abschnitte und geschützte Becken zwischen Wellenbrechern. Diese Zonen sorgen dafür, dass die Wellen in Ufernähe gebrochen werden und das Wasser für Kinder oft ruhiger ist als an frei exponierten Stränden.

Weiter südlich, Richtung Tirrenia und Calambrone, gehen die Felsbereiche in lange Sandstrände über. Dort reihen sich klassische toskanische Strandbäder aneinander, die Liegestühle, Sonnenschirme, Duschen und oft auch kleine Restaurants bieten. Dazwischen und am Rand der bebauten Zonen existieren frei zugängliche Strandabschnitte, an denen man ohne Eintritt baden kann.

Die Bocca d’Arno selbst ist ein besonderer Ort: Hier mischt sich das Wasser des Arno sichtbar mit dem Blau des Meeres, Fischerboote und Freizeitschiffe passieren die Mündung, und von den Molen genießt man einen weiten Blick auf den Küstenbogen bis hinunter nach Livorno. Der Bereich rund um den Flussauslauf gehört zu den fotogensten Ecken von Marina di Pisa, vor allem zum Sonnenuntergang.

Hafen von Pisa und maritime Atmosphäre

Am nördlichen Rand der Ortschaft liegt der Porto di Pisa, ein moderner Yachthafen, der Marina di Pisa ein ausgeprägt maritimes Flair verleiht. Anders als der große Industriehafen von Livorno konzentriert sich dieser Hafen klar auf Freizeitboote und Yachten.

An den Stegen liegen Segelschiffe, Motorboote und kleinere Yachten, im Hintergrund ragen Masten in den Himmel, und rundherum sitzen Einheimische und Gäste in Bars und Lokalen. Saisonabhängig werden Bootstouren entlang der Küste oder organisierte Ausfahrten Richtung Inseln angeboten (Angebot variiert je nach Jahr und Anbieter, Stand: 2026).

Diese Kombination aus kleinem Küstenort und modernem Sporthafen macht Marina di Pisa für Wassersportler, Segler und alle, die einfach gerne am Wasser sitzen, besonders attraktiv.

 Bilder sagen mehr als Worte - Video Impressionen aus Marina di Pisa

Marina di Pisa als Filmkulisse für Bud Spencer

Ein unverwechselbares Detail, das Marina di Pisa von vielen anderen Badeorten unterscheidet, ist seine Rolle als Filmkulisse. Der Ort diente mehrfach als Schauplatz für Szenen mit Bud Spencer.

Besonders bekannt ist der Film „Sie nannten ihn Mücke“ („Lo chiamavano Bulldozer“). Teile der Außenaufnahmen entstanden an der Küste zwischen Marina di Pisa und Tirrenia. Straßenzüge wie die Umgebung der Piazza Sardegna und einzelne Abschnitte der Uferpromenade lassen sich bis heute wiedererkennen. Auch für den Film „Bomber“ nutzten die Produzenten die Umgebung von Marina di Pisa und Tirrenia als Hintergrund für Hafen‑ und Restaurantszenen.

Wer mit diesen Filmen aufgewachsen ist, wird beim Spaziergang über die Uferstraße unweigerlich Déjà‑vu‑Momente erleben. Mit ein paar Standbildern auf dem Smartphone lassen sich Drehorte und heutige Ansichten gut vergleichen.

Sehenswertes in Marina di Pisa auf einen Blick

Strand und Badebuchten von Marina di Pisa

Die Strände von Marina di Pisa reichen von kleinen, durch Wellenbrecher geschützten Badebecken bis hin zu freien Kies- und Felsbuchten. Familien schätzen die ruhigen Wasserzonen in Ortsnähe, während geübte Schwimmer und Schnorchler etwas weiter draußen auf ihre Kosten kommen. Richtung Tirrenia warten längere Sandstrände mit klassischer Strandbad‑Infrastruktur sowie naturnähere Abschnitte für Individualreisende.

Die Bocca d’Arno und die Molen

An der Bocca d’Arno erleben Besucher den Übergang vom Fluss zum offenen Meer. Spazierwege und Molen bieten abwechslungsreiche Perspektiven, besonders am Abend. Angler, vorbeifahrende Boote und das wechselnde Farbspiel des Wassers machen diesen Bereich zu einem beliebten Treffpunkt für Einheimische und Gäste.

Der Porto di Pisa

Der Porto di Pisa fungiert als moderner Yachthafen und verleiht Marina di Pisa ein betont maritimes Ambiente. Hier können Urlauber entlang der Stege schlendern, Boote beobachten und in Hafenbars den Blick über die Wasserfläche schweifen lassen. Je nach Saison lassen sich vom Hafen aus Ausfahrten entlang der Küste oder Segelkurse buchen (Stand: 2026).

Lungomare und Jugendstilvillen

Die Uferpromenade – der Lungomare – verbindet Strandabschnitte, Bars, Eisdielen und Lokale. Besonders auffällig sind die Jugendstilvillen mit ihren dekorierten Fassaden, Loggien und Balkonen. Viele stammen aus der Anfangszeit des Badeortes und erzählen von einer Epoche, in der wohlhabende Familien aus Pisa die Sommerfrische ans Meer verlegten.

Filmkulissen für Bud‑Spencer‑Fans

Rund um die Piazza Sardegna, an der Uferstraße und im Umfeld einiger Restaurants finden sich Kulissen, die in Filmen wie „Sie nannten ihn Mücke“ und „Bomber“ zu sehen sind. Auch wenn sich manches modernisiert hat, erlauben Filmstandbilder spannende Vorher‑Nachher‑Vergleiche.

Dünenlandschaft Richtung Tirrenia

Südlich von Marina di Pisa beginnt ein Abschnitt mit Dünen und Pinienwäldern, zu dem auch eine geschützte Dünen‑Oase bei Tirrenia gehört. Hier führt man Spaziergänge durch die Küstenvegetation mit einem Badestopp an naturbelassenen Stränden zusammen und erlebt die toskanische Küste jenseits der klassischen Strandbäder.

 Wo findet man Marina di Pisa genau auf der Karte ?

Praktische Besuchsinformationen

Marina di Pisa liegt rund zwölf Kilometer westlich des Zentrums von Pisa. Mit dem Auto erreicht man den Ort in etwa 20 bis 25 Minuten; an sommerlichen Wochenenden sollte man wegen des Ausflugsverkehrs etwas mehr Zeit einplanen.

Vom Bahnhof Pisa Centrale verkehren Busse Richtung Küste. Je nach Linie und Verkehrsaufkommen dauert die Fahrt meist 30 bis 40 Minuten. Da sich Fahrpläne und Linienführungen ändern, lohnt vor Reiseantritt ein Blick auf die aktuellen Informationen des regionalen Verkehrsunternehmens (Stand: 2026).

Parkplätze finden sich entlang der Straßen sowie auf ausgewiesenen Flächen. In der Nebensaison ist das Parken meist unproblematisch, in der Hochsaison an Sonn- und Feiertagen können die Kapazitäten jedoch schnell erschöpft sein.

Kurzüberblick – Anreise nach Marina di Pisa (Stand: 2026):
• Entfernung Pisa–Marina di Pisa: ca. 12 km
• Auto: etwa 20–25 Minuten Fahrzeit
• Bus ab Pisa Centrale: ca. 30–40 Minuten, Linien je nach Saison
• Parken: Straßenparkplätze und kleinere Parkplätze, im Sommer begrenzt und kostenpflichtig

Die Hauptbadesaison reicht üblicherweise von Juni bis Anfang September. Wer milde Temperaturen und ruhigere Strände bevorzugt, wählt Mai, Juni oder September/Oktober für den Besuch.

Persönliche Tipps für den Besuch

Ein besonders stimmungsvoller Tagesablauf in Marina di Pisa kombiniert einen Vormittag in Pisa mit einem Nachmittag am Meer. Nach Dom, Baptisterium und Schiefem Turm geht es in Richtung Bocca d’Arno, wo man den Flusslauf beobachtet, bevor man einen Abschnitt der Promenade oder eines der Strandbäder für ein erfrischendes Bad auswählt.

Filmfans planen ausreichend Zeit ein, um die Kulissen rund um die Piazza Sardegna, die Uferstraße und den Hafen bewusst zu erkunden. Mit passenden Filmstandbildern auf dem Smartphone lassen sich viele Orte aus „Sie nannten ihn Mücke“ und „Bomber“ wiedererkennen.

Wer das Abendlicht liebt, sollte den Sonnenuntergang nicht vom Hotelbalkon, sondern vom Lungomare oder einer Meerterrasse aus erleben. Das Zusammenspiel von Wellenbrechern, Felsen, Booten und Farbwechseln am Himmel gehört zu den eindrücklichsten Momenten, die Marina di Pisa bietet.

Die Hauptbadesaison reicht üblicherweise von Juni bis Anfang September. Wer milde Temperaturen und ruhigere Strände bevorzugt, wählt Mai, Juni oder September/Oktober für den Besuch.

Kulinarische Erlebnisse in Marina di Pisa

Die Küche von Marina di Pisa ist klar vom Meer geprägt. Frischer Fisch, Muscheln und Krustentiere bestimmen viele Speisekarten, dazu kommen klassische Pastagerichte und Pizza für alle, die es unkomplizierter mögen.

Ein traditionsreiches Lokal direkt am Meer ist das Ristorante L’Arsella. Das Restaurant liegt unmittelbar an der Küste und bietet einen freien Blick auf Meer und Sonnenuntergänge. Die Küchenlinie orientiert sich an der regionalen Fischküche: Antipasti mit verschiedenen Meeresfrüchten, Spaghetti alle vongole, Frittura mista und gegrillter Tagesfang gehören zu den typischen Bestellungen. Gäste loben immer wieder die atmosphärische Lage und die klassische, unverfälschte Zubereitung der Fischgerichte. Bewertungsplattformen zeigen ein überwiegend positives Bild, auch wenn es – wie in vielen stark frequentierten Lokalen – vereinzelt Kritik an Wartezeiten oder Preisen gibt (Bewertungsstand: 2025–2026).

Ebenfalls direkt am Lungomare liegt das Ristorante La Riva. Das Haus kombiniert Pizzeria und Fischrestaurant und spricht damit sowohl Pizza‑Fans als auch Liebhaber von Meeresfrüchten an. Die Speisekarte umfasst unter anderem Spaghetti mit Meeresfrüchten, Risotti und fritto di barca, dazu eine breite Auswahl an Pizzen. Die Terrasse mit Blick auf das Tyrrhenische Meer macht den Abend hier besonders stimmungsvoll. Auch hier heben aktuelle Bewertungen vor allem die Lage direkt am Meer und die Vielfalt der Speisekarte hervor; an stark frequentierten Tagen ist etwas Geduld bei den Wartezeiten sinnvoll (Stand: Ende 2025).

Zwischen den größeren Restaurants finden sich kleinere Trattorien, Pizzerien und Eisdielen, die einfache, aber solide Küche anbieten. Vegetarische oder pescetarische Gäste werden in vielen Lokalen gut bedient: Pasta mit Tomaten- oder Gemüsesaucen, Gnocchi mit Pesto, Gemüse‑Risotti und reichhaltige Antipasti‑Platten ohne Fleisch sind üblich. Viele Fischgerichte lassen sich zudem mit vegetarischen Beilagen kombinieren, sodass auch gemischte Gruppen problemlos zusammen essen können.

Kulinarischer Überblick (Stand: 2026):
• Schwerpunkt: Fisch- und Meeresfrüchteküche, ergänzt durch Pizza und klassische Pasta
• Lage vieler Lokale: direkt am Lungomare oder in Seitenstraßen nahe der Promenade
• Vegetarische Optionen: meist mehrere Pastagerichte, Salate und Gemüsegerichte verfügbar
• Reservierung: In der Hochsaison abends empfehlenswert, besonders bei Plätzen mit Meerblick

Unterkünfte in und um Marina di Pisa

In Marina di Pisa dominieren kleinere Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, oft nur wenige Schritte vom Meer entfernt. Große Hotelresorts wie an anderen Küstenabschnitten der Toskana gibt es hier kaum – das bewahrt den eher ruhigen, wohnlichen Charakter des Ortes. Resorts findet man im Nachbarort Tirrenia und Calambrone.

Über gängige Buchungsportale lassen sich laut aktueller Übersicht rund 30–35 Unterkünfte im Ort und unmittelbaren Umfeld finden, vom einfachen Zimmer bis zur großzügigen Ferienwohnung (Booking.com – Marina di Pisa Hotels, Stand: 2026).

Beispiele für empfehlenswerte Unterkünfte (Auswahl)

  • Residence Hotel L’Incanto di Boccadarno
    Nur etwa 100 Meter vom Meer entfernt bietet dieses Haus Hotelzimmer und Appartements mit Küchenzeile. Gäste heben in aktuellen Bewertungen vor allem die Lage nahe der Promenade, das freundliche Personal und das gute Frühstück hervor. Mit einem Gästescore von rund 8,5/10 bei über 1.000 Bewertungen gehört die Residence zu den beliebtesten Adressen im Ort (Booking.com, Stand: 2026).

  • Casa Raffaela (Guesthouse/B&B)
    Eine kleine, persönliche Unterkunft mit Innenhof, die durch hohe Sauberkeit, moderne Zimmer und sehr herzliche Gastgeber auffällt. In den Bewertungen wird immer wieder die ruhige Lage bei gleichzeitig guter Erreichbarkeit von Bars, Supermarkt und Promenade gelobt. Der Score liegt aktuell bei etwa 9,4/10 mit über 200 Bewertungen (Booking.com, Stand: 2026).

  • Villino Ermione (Zimmer mit Marina‑ oder Gartenblick)
    Direkt gegenüber des Jachthafens in einem restaurierten Gebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert. Stilvolle Zimmer, teilweise mit Blick auf den Hafen, und eine Atmosphäre zwischen historischem Villenflair und maritimem Ambiente. Gäste bewerten das Haus mit rund 8,8/10 bei mehr als 400 Bewertungen und loben insbesondere Lage und Ausblick (Booking.com, Stand: 2026).

  • La Papaya (B&B nahe Promenade)
    Ein farbenfrohes Bed & Breakfast in zweiter Reihe, nur wenige Schritte von der Uferpromenade entfernt. Die Zimmer sind schlicht, aber zweckmäßig, das Frühstück wird häufig positiv hervorgehoben. Der aktuelle Gästescore liegt bei etwa 8,5/10 mit über 400 Bewertungen (Booking.com, Stand: 2026) – ein gutes Preis‑Leistungs‑Verhältnis für alle, die zentral und unkompliziert wohnen möchten.

Daneben gibt es zahlreiche Ferienwohnungen und -häuser wie etwa „Casa Vacanze Marina di Pisa Catola“, „Gente di Mare Holiday House“ oder Apartments nur wenige Schritte vom Strand, die sich vor allem für Familien und kleine Gruppen eignen. Viele dieser Unterkünfte erreichen auf den großen Portalen Gästebewertungen im Bereich 8,5–9,5/10 und bieten Küchen, Balkone oder Terrassen mit Meer- oder Innenhofblick (Booking.com – Unterkünfte in Marina di Pisa, Stand: 2026).

Übernachtung auf einen Blick (Stand: 2026):  
• Typen: kleine Hotels, B&Bs, Ferienwohnungen, Ferienhäuser    
• Lagen: meist strandnah oder in der zweiten Reihe hinter der Promenade    
• Preisniveau: überwiegend mittleres Segment, in August und an Feiertagen spürbar höher    
• Beliebt: Residence Hotel L’Incanto di Boccadarno, Casa Raffaela, Villino Ermione, La Papaya    
• Buchbarkeit: über große Portale wie Booking.com und Hotels.com sehr gut verfügbar    

Tipp: Wer in der Hochsaison (insbesondere August und italienische Feiertage) anreist oder Wert auf Meerblick legt, sollte frühzeitig buchen. Für Städtereisende bietet sich Marina di Pisa auch als Standort an, um Pisa, Lucca und Livorno zu erkunden und abends ans Meer zurückzukehren, statt direkt in der Stadt zu übernachten.

Interessantes in der Umgebung von Marina di Pisa

Pisa mit Piazza dei Miracoli
Die Stadt Pisa liegt nur eine kurze Autofahrt von Marina di Pisa entfernt und bietet mit Schiefem Turm, Dom, Baptisterium und Camposanto eines der berühmtesten Architekturensembles Italiens. Nach einem halben Tag zwischen romanischen Fassaden und Museen fährt man in rund 20 Minuten wieder ans Meer zurück und genießt den Abend an der Promenade.

San Piero a Grado
Auf halber Strecke zwischen Pisa und Marina di Pisa befindet sich San Piero a Grado. Die Basilika des Ortes erhebt sich auf römischen Fundamenten und beeindruckt durch ihre ungewöhnliche, langgestreckte Form ohne klassische Hauptfassade sowie durch einen reichen Freskenschmuck im Inneren. Einer lokalen Überlieferung zufolge soll der Apostel Petrus hier erstmals italienischen Boden betreten haben.

Naturpark Migliarino–San Rossore–Massaciuccoli
Nordwestlich von Pisa und in der Nähe von Marina di Pisa erstreckt sich der Parco Naturale Migliarino–San Rossore–Massaciuccoli mit Pinienwäldern, Flussarmen, Feuchtgebieten und Lagunen. Geführte Touren zu Fuß, mit dem Rad oder auf dem Pferd eröffnen Einblicke in eine wenig bekannte, sehr ursprüngliche Seite der Region.

Livorno und die Küstenpromenade
Etwa 25 Kilometer südlich von Marina di Pisa liegt Livorno, eine traditionsreiche Hafenstadt mit breiter Meerespromenade, dem historischen Quartiere Venezia und einem lebhaften Fischmarkt. Von hier starten Fähren zu Inseln wie Sardinien oder Korsika. Ein Tagesausflug verbindet Hafenflair, Fischküche und Blicke auf große Passagierschiffe und Frachter.

Lucca und das toskanische Hinterland
In rund 40 bis 50 Minuten erreicht man von Marina di Pisa aus Lucca, berühmt für seine vollständig erhaltene Stadtmauer, die heute als Spazier‑ und Radweg dient. Die vielen Kirchen, Plätze und mittelalterlichen Gassen lassen sich gut in einem Tagesausflug entdecken. Anschließend geht es zurück nach Marina di Pisa, wo man den Tag am Meer beschließen kann.

Fazit: Warum sich Marina di Pisa lohnt

Marina di Pisa ist kein überinszenierter Ferienort, sondern ein Badeziel mit authentischem Charakter, das Meer, Flussmündung und Stadtgeschichte verbindet. Wer hier Zeit verbringt, erlebt:

  • geschützte Badebuchten und nahe Sandstrände,
  • eine markante Arnomündung mit moderner Hafenanlage,
  • Jugendstilvillen und Promenade mit nostalgischem Flair,
  • sowie eine unerwartete Nähe zur Filmwelt von Bud Spencer.

Die gute Anbindung an Pisa, Lucca, Livorno und den Naturpark San Rossore macht Marina di Pisa zu einem idealen Standort für alle, die Badeurlaub mit Kultur, Natur und Kulinarik verbinden möchten – ohne auf die entspannte Atmosphäre eines überschaubaren Küstenortes zu verzichten.

Häufig gestellte Fragen zu Marina di Pisa

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Marina di Pisa liegt etwa zwölf Kilometer westlich des Zentrums von Pisa. Mit dem Auto benötigt man im Normalfall 20 bis 25 Minuten. Vom Bahnhof Pisa Centrale fahren Linienbusse Richtung Küste; je nach Verbindung dauert die Fahrt ungefähr 30 bis 40 Minuten. Da sich Fahrpläne regelmäßig ändern, sollten aktuelle Informationen vorab beim örtlichen Verkehrsverbund eingeholt werden (Stand: 2026).

Direkt im Ortskern dominieren Kies- und Felsbereiche mit durch Wellenbrecher geschützten Badezonen. Es gibt zwar kleinere Strände, meist kostenpflichtig - aber südlich des Zentrums, Richtung Tirrenia und Calambrone, beginnen längere Sandstrände mit Strandbädern und freien Abschnitten. Viele Urlauber kombinieren Spaziergänge in Marina di Pisa mit Badetagen an diesen Sandstränden.

Marina di Pisa eignet sich gut für Familien, die eine überschaubare, ruhige Küstenstadt bevorzugen. Die geschützten Wasserbereiche zwischen den Wellenbrechern sind besonders für kleinere Kinder attraktiv, und in den Strandbädern gibt es Infrastruktur wie Duschen, Umkleiden und sanitäre Anlagen. Ausflüge nach Pisa, Lucca oder in den Naturpark San Rossore lassen sich einfach organisieren. Wer mehr Infrastruktur benötigt, ist in den Resorts bei Tirrenia besser aufgehoben. (Stand: 2026).

Für einen klassischen Badeaufenthalt empfiehlt sich die Zeit von Juni bis Anfang September, wenn Meer und Luft angenehm warm sind. Wer weniger Wert aufs Baden legt und lieber spaziert oder Städte besucht, findet im Mai sowie im September und Oktober oft ideale Bedingungen mit milderen Temperaturen und weniger Trubel.

Marina di Pisa diente in den späten 1970er‑ und frühen 1980er‑Jahren als Drehort für Filme mit Bud Spencer, unter anderem für „Sie nannten ihn Mücke“ und „Bomber“. Straßenzüge rund um die Piazza Sardegna, Teile des Lungomare und das Umfeld einiger Restaurants sind in den Filmen zu sehen und auch heute noch wiedererkennbar.

Ja. Die meisten Lokale in Marina di Pisa sind auf Fisch‑ und Meeresfrüchte spezialisiert, bieten aber zusätzlich vegetarische Pastagerichte, Salate und Gemüsebeilagen an. Pescetarische Gäste profitieren von einer großen Auswahl an Fischgerichten, während Vegetarier in der Regel mehrere passende Gerichte ohne Fleisch finden (Angebot je nach Restaurant und Saison, Stand: 2026).

In Marina di Pisa stehen vor allem kleinere Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen zur Verfügung, häufig in Strandnähe oder in historischen Villen. Die meisten Unterkünfte lassen sich über große Buchungsportale wie Booking.com sowie über bekannte Reiseveranstalter buchen. Da der Ort in der Hochsaison stark nachgefragt ist, empfiehlt sich frühzeitige Reservierung, insbesondere für Zimmer mit Meerblick (Stand: 2026).

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