Eine Sehenswürdigkeit, die man sich nicht entgehen lassen sollte, ist die Festungsruine Castello Volterraio. Das von den Pisanern erbaute Castello war durch seine steile Lage auf 380m Höhe für habgierige Seeräuber, die über Jahrhunderte die Insel angriffen, nahezu uneinnehmbar.
Über die Entstehung der Inseln vor der toskanischen Küste erzählt die Legende, dass der Liebesgöttin Venus sieben Edelsteine ihres Diadems ins tyrrhenische Meer fielen als sie aus den Wellen stieg.
Marina di Campo ist die Hauptgemeinde von Campo Nell’ Elba zu der auch die Orte San Piero, Sant’Illario, Cavoli, Seccheto, Fetovaia und La Pila mit dem einzigen Flughafen auf Elba gehören.
Marina di Campo steht wie kaum ein anderer Ort für den klassischen Badeurlaub auf der Insel Elba. Der lange Sandstrand zieht sich wie ein goldenes Band entlang der Bucht, im Rücken die sanft ansteigenden Hügel, davor das intensive Blau des Tyrrhenischen Meeres. Morgens liegt oft noch ein Hauch von Ruhe über dem Ort, wenn erste Spaziergänger am Wasser entlanggehen und Fischerboote lautlos aus dem kleinen Hafen zurückkehren. Später am Tag füllen sich Strand und Promenade, Kinder spielen im flachen Wasser, aus Strandbars klingt Musik, und der Duft von Espresso, Pizza und Meer breitet sich über der Uferlinie aus.
Hinter dieser Postkartenidylle steckt ein Ort mit Geschichte: Marina di Campo war lange ein schlichtes Fischerdorf, das von Landwirtschaft, Fischfang und der geschützten Bucht lebte. Heute ist es der größte Badeort Elbas und idealer Ausgangspunkt, um die Südwestküste der Insel zu entdecken – von den Stränden Cavoli, Seccheto und Fetovaia bis hinauf zum Monte Capanne. Wer hier Urlaub macht, findet eine seltene Kombination aus langer, kinderfreundlicher Sandbucht, lebendigem Ortskern und raschem Zugang zu stilleren Ecken der Insel.
Das Wahrzeichen des kleinen Ortes Marciana Marina ist der Sarazenen-Turm im Hafen, den die Pisaner im 12. Jahrhundert als Trutz- und Aussichtsturm errichteten, um sich besser auf Piratenüberfälle vorbereiten zu können.